Von Hypodontie spricht man, wenn ein oder mehrere Zähne von Geburt an nicht angelegt sind. Häufig zeigt sich das erst beim Zahnwechsel, wenn bestimmte bleibende Zähne nicht durchbrechen.
Besonders oft betroffen sind seitliche Schneidezähne oder kleine Backenzähne. Welche Behandlung sinnvoll ist, hängt unter anderem davon ab, welche Zähne fehlen, wie sich der Kiefer entwickelt und wie viel Platz im Gebiss vorhanden ist. Je nach Befund können vorhandene Lücken kieferorthopädisch geschlossen oder für einen späteren Zahnersatz vorbereitet werden.
💡Schon gewusst? Das Gegenteil von Hypodontie ist Hyperdontie – dabei sind zusätzliche, überzählige Zähne angelegt.
Eine frühzeitige kieferorthopädische Untersuchung hilft dabei, die weitere Entwicklung gezielt zu begleiten und die passende Behandlung zu planen. ☺️


